Zur Erinnerung: Altes von der Netzverdienst​.com AG

Liebe Freunde der Netzverdienst​.com AG

Erfreuliches war zu berichten.

Was ist passiert?

Herr Schmidt hatte sich 2010 überreden lassen, für 3000.00 € 21 Aktien zu kaufen. Trotz vieler Newsletter gab es für ihn jedoch weder Dividende noch entwickelt sich der Kurs, wie erhofft und Glauben gemacht. Im GegenteiL: Als Herr Schmidt 2013 seine Aktien verkaufen wollte, musste er feststellen, dass es keinen Markt gab, er fand keinen Käufer.

Was tun?

Herr Schmidt besorgte sich Rechtsschutz; und zwar mit der Behauptung, er wolle Schadensersatz, weil er beim Aktienkauf getäuscht worden sei. So hebelte er die Effekten-Klausel in den Versicherungsbedingungen aus. Er bekam Kostenschutz. Dann ließ er eine Klage entwerfen. In der wurde vom Initiator 3000.00 € als Schadensersatz gefordert, zuzüglich 9.8 Prozent entgangenen Gewinns aus einer alternativen DAX-Anlage seit Kauf der Aktien. Gestützt wurde der Anspruch auf Täuschung, vorsorglich aber auch noch auf andere Verstöße. Stichwort: Wertpapierhandel, Aktienrecht, Prospekthaftung, Fernabsatz.

Ergebnis?

Anstandslos und ohne Kommentar wurden Herrn Schmidt 4012.00 € überwiesen.

Folgerung?

Gründung und Führung eines start-up als Aktiengesellschaft ist ein riskantes Geschäft. Zumal, wenn der (spätere) Vorstand vollmundig für sein Geschäftsmodell wirbt und Aktien verkauft wie auf dem Gemüsemarkt. Dann läuft Gefahr, auf mehreren Ebenen Vorschriften zu verletzen. Dieses Vorstandsrisiko können sich Aktionäre fruchtbar machen. Bei der Rechtsschutzanfrage ist allerdings Vorsicht geboten. Zwei Probleme sind zu lösen: Vorvertraglichkeit und Effektenrisko. Lösungen gibt es. Und beim Klagen ist Eile geboten; es gilt das Windhundprinzip.